Der Ursprung des Wortes »Krieg«

Im etymologischen Wörterbuch von W. Pfeifer1 steht:

Krieg m. ‘bewaffnete Auseinandersetzung’, ahd. krieg ‘Beharrlichkeit, Hartnäckigkeit, Rechthaberei’ (10. Jh.), mhd. kriec, krieg ‘Anstrengung, Bemühen, Streben nach oder gegen etw., Widerstreben, Widerstand, Zwietracht’, auch ‘Streit mit Waffen, Kampf, bewaffnete Auseinandersetzung’ […]

Das Wort Krieg gab schon im Althochdeutschen. Es bedeutete Beharrlichkeit, Hartnäckigkeit, Rechthaberei. Seine Bedeutung hat sich zu dem verändert und verengt, was wir heute unter dem Wort verstehen. Woher es ursprünglich stammt, ist ungeklärt. Zu welchem Elend das, was es bedeutet, unweigerlich führt, ist bekannt.

Ob es überhaupt einen „gerechtfertigten“ Krieg geben kann, weiß ich nicht. Der nun in Europa angestiftete Krieg ist es bestimmt nicht. Rechtfertigungen werden mit Wörtern ausgedrückt; Lügen auch.

1„Krieg“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Krieg>, abgerufen am 1. März 2022

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