
LEO und Dr. Bopp wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest!
Deutsche Rechtschreibung und Grammatik

LEO und Dr. Bopp wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest!
NB: Es geht hier nicht um das eher umgangssprachliche weil zwischen Hauptsätzen (Ich komme nicht, weil ich habe keine Zeit), sondern um standardsprachliches weil zwischen Adjektiven.
Frage
Vor kurzem habe ich Folgendes auf der Zeitung gelesen:
Sie bemühen sich weiterhin, ein missratenes, weil der Zukunft abgewandtes Rentenpaket zu retten.
Was für eine Funktion erfüllt „weil“ in diesem Satz? Warum steht es zusammen mit einer Infinitivkonstruktion?
Antwort
Guten Tag N.,
in diesem Satz hat weil eine Funktion, die es eher selten hat. In der Regel leitet weil unterordnend einen Nebensatz ein.
Das Rentenpaket ist missraten, weil es der Zukunft abgewandt ist.
Seltener kann weil nebenordnend zwischen zwei Adjektiven oder adjektivisch verwendeten Partizipien stehen. Es verbindet dann zwei Attribute (nähere Bestimmungen) miteinander, von denen das zweite das erste begründet:
ein missratenes, weil der Zukunft abgewandtes Rentenpaket
In Ihrem Satz fügt weil das Attribut der Zukunft abgewandtes an, und zwar als Begründung für missratenes. Etwas ist missraten, weil es der Zukunft abgewandt ist. Dieses weil leitet also nicht einen Begründungssatz ein, sondern es verbindet begründend zwei Adjektive miteinander.
Diese Verwendung von weil wird nicht in allen Wörterbüchern und Grammatiken angegeben und kann insbesondere bei Deutschlernenden für Verwirrung sorgen.
Weitere Beispiele:
eine schlechte, weil lückenhafte Darstellung
uninteressante, weil irrelevante Informationen
die empfehlenswerte, weil sehr abwechslungsreiche Wanderung
Auch begründendes da kann so verwendet werden:
ein missratenes, da der Zukunft abgewandtes Rentenpaket
eine schlechte, da lückenhafte Darstellung
uninteressante, da irrelevante Informationen
So viel zu diesem anfangs vielleicht etwas verwirrenden, weil eher selten vorkommenden nebenordnenden weil. (Den vorhergehenden schwer verständlichen, weil komplizierten Satz formuliert man besser anders, wenn man auf Anhieb verstanden werden möchte – und diesen auch.)
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Bopp
Frage
Könnten Sie mir bitte sagen, ob der folgende Satz so stimmt?
Massenhaft Dokumente belegen das.
Antwort
Guten Tag Frau F.,
rein umgangssprachlich ist der Satz gebräuchlich. Das Wort massenhaft hat dabei die Bedeutung sehr viel, zahlreich.
Massenhaft Dokumente belegen das.
Man kann dies mit der ebenfalls umgangssprachlichen Wendung jede Menge vergleichen:
Jede Menge Dokumente belegen das.
ABER: Standardsprachlich gilt diese Verwendung von massenhaft nicht als korrekt. Anders als viel kann massenhaft nämlich nicht ungebeugt vor einem Substantiv stehen und es näher bestimmen. Das Adjektiv muss dann gebeugt werden:
massenhafte Arbeitslosigkeit
massenhafter Ansturm auf die Geschäfte
massenhaftes Auftreten von Problemen
Die ungebeugte Form kann u. a. adverbial verwendet werden (Bedeutung: in Massen, in großen Mengen):
Die Probleme treten massenhaft auf.
Massenhaft treten Probleme auf.
Es treten massenhaft Probleme auf (massenhaft = in Massen)Die Dokumente wurden massenhaft gefälscht.
Massenhaft wurden Dokumente gefälscht.
Es wurden massenhaft Dokumente gefälscht (massenhaft = in großen Mengen)
Aber nicht bzw. nur umgangssprachlich:
Massenhaft Probleme treten auf.
Massenhaft Dokumente wurden gefälscht.
Massenhaft Dokumente belegen das.
Standardsprachlich sagt man dann besser zum Beispiel:
Zahlreiche Probleme treten auf.
Sehr viele Dokumente wurden gefälscht.
Zahlreiche Dokumente belegen das.
Zusammenfassend: Der Satz in Ihrer Frage stimmt, aber nur umgangssprachlich. Standardsprachlich sollte anders formuliert werden. Dort kann ungebeugtes massenhaft grob gesagt nur dann vor einem Substantiv stehen, wenn es durch in Massen oder in großen Mengen ersetzt werden kann (siehe Beispiele oben).
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Bopp
Frage
Ich habe hier eine kleine Frage zur Kommasetzung und hoffe, dass Sie mir dabei helfen können.
So ist der aktuelle Stand: Ohne Daten[,] keine Bestätigung. Ohne Bestätigung[,] keine Anhörung.
Gefühlt würde ich denken, dass kein Komma stehen sollte.
Antwort
Guten Tag Frau B.,
Ihr Gefühl täuscht Sie nicht. Man setzt die Kommas bei verkürzten Sätzen im Prinzip gleich, wie wenn sie vollständig sind. Hier handelt es sich um Sätze, bei denen in der ausformulierten Form keine Kommas stehen. Sie kommen deshalb auch in der verkürzten Form ohne Kommas aus:
Ohne Daten gibt es keine Bestätigung. Ohne Bestätigung gibt es keine Anhörung.
→
Ohne Daten keine Bestätigung. Ohne Bestätigung keine Anhörung.
Hier noch ein paar Beispiele:
Ohne Zustimmung keine Werbung
Ohne Vorauszahlung kein Versand
Ohne Arbeit kein Geld, ohne Geld keine Wohnung, ohne Wohnung keine Arbeit
Ohne Daten keine KI
So unkompliziert kann es manchmal sein.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Bopp
Frage
Meine Frage ist folgende: Ich verstehe, dass „möchten“ die höflichere Variante von „wollen“ ist. Heute bin ich aber über den Satz gestolpert: „Wollen wir uns morgen bei dir treffen?“
Warum kann man diesen Satz nicht mit „möchten“ formulieren? Welche Regel gibt es für die Unterscheidung von „wollen/möchten“, die solche Sätze erklärt?
ChatGPT erklärt mir, dass „möchten“ nur möglich sei, wenn man nach einem persönlichen Wunsch frage. Beim Satz oben werde aber eine Gruppe gefragt, weshalb es keinen einheitlichen Wunsch gebe. Das kommt mir aber seltsam vor. Ich kann ja sehr wohl „Möchtet ihr eine Tasse Kaffee?“ fragen, obwohl hier auch eine Gruppe nach ihrem Wunsch befragt wird.
Antwort
Guten Tag Herr R.,
bei Sprachfragen dieser Art sind Antworten von Chatbots wie ChatGPT mit der nötigen Vorsicht zu genießen. Sie klingen gut, sind aber häufig wie hier unvollständig oder sogar falsch. Ich kann allerdings auch nicht garantieren, dass die folgende Antwort vollständig und in allen Details korrekt ist.
Das hat vor allem mit der zweite Vorbemerkung zu tun: Bei den Modalverben ist es oft schwierig, die genaue Bedeutung und Verwendung zu beschreiben. Vieles hängt vom Kontext und der Gesprächssituation ab.
Man kann wollen dann durch das höflichere oder vorsichtigere möchten ersetzten, wenn es einen Wunsch ausdrückt.
Ich will, dass wir uns morgen treffen.
Ich möchte, dass wird und morgen treffen.Willst du Kaffee oder Tee?
Möchtest du Kaffe oder Tee?
Das ist im Prinzip auch in Ihrem Satz möglich:
Haben wir den Wunsch, uns morgen bei dir zu treffen?
Möchten wir uns morgen bei dir treffen?
Das klingt allerdings nach einer eher rhetorischen Frage (Wollen wir das wirklich?) und ist sehr wahrscheinlich nicht so gemeint. Man kann hier wollen besser durch sollen ersetzen. In Fragesätzen kann sollen nämlich eine besondere Funktion haben: Man fragt um einen Ratschlag bezüglich einer Entscheidung.
Soll ich dich begleiten?
Sollen wir Ihnen die Unterlagen zuschicken?
Diese Funktion kann hier auch wollen haben:
Wollen wir uns morgen bei dir treffen.
Sollen wir uns morgen bei dir treffen.
Hier passt der Ersatz von wollen durch sollen besser als der Ersatz durch möchten, weil es um eine erste Person (wir) geht. Das zu wir gehörende ich weiß sozusagen schon, ob es den Wunsch hat. Es fragt nach der Entscheidung des angesprochenen du.
Wenn man die Person ändert, passt möchten wieder besser, weil wieder nach einem Wunsch gefragt wird:
Willst du mich morgen bei dir treffen?
Möchtest du mich morgen bei dir treffen?
(oder: Willst/Möchtest du, dass wir uns morgen bei dir treffen?)
Nimmt man die 1. Person Singular für die ungefähr gleiche Frage, passt nicht möchten, sondern sollen:
Soll ich dich morgen bei dir treffen?
Sie haben hier also eine besondere Verwendung des Modalverbs wollen in der 1. Person Plural „entdeckt“: In einer Frage kann wollen wir? die Teilfragen soll ich? (Frage um Ratschlag/Entscheidung) und möchtest du? (Frage nach Wunsch) zusammenfassend ausdrücken.
Soll ich dich treffen? + Willst/Möchtest du mich treffen?
→ Sollen/Wollen wir uns treffen?
So ungefähr könnte man es schematisch aufzeigen. Ich würde hier aber nicht von einer „Regel“ sprechen, eher von einer der vielen besonderen Verwendungen von Modalverben.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Bopp
Frage
Kann man sagen: „Das ist der Grund, aus dem ich gekommen bin“, oder geht nur: „Das ist der Grund, warum ich gekommen bin“?
Antwort
Guten Tag Frau S.,
rein grammatisch gesehen geht beides. Man kann nach Grund einen indirekten Fragesatz anschließen. Dann steht warum. Man kann aber auch einen Relativsatz verwenden. Dann steht aus dem.
Was ist besser? – Üblich ist vor allem der Grund, warum. Die Formulierung der Grund, aus dem kommt seltener vor, sie ist aber nicht falsch. Am besten wählen Sie also:
Das ist der Grund, warum ich gekommen bin.
Weniger üblich, aber nicht falsch:
Das ist der Grund, aus dem ich gekommen bin.
Beim Plural Gründe kommt der Relativsatz übrigens häufiger vor als im Singular. Dann sind beide Formulierungen üblich:
Das sind die Gründe, warum ich gekommen bin.
Das sind die Gründe, aus denen ich gekommen bin.
Dann sei hier noch eine weitere Formulierung erwähnt:
Das ist der Grund dafür, dass ich gekommen bin.
Das sind die Gründe dafür, dass ich gekommen bin.
So gibt es auch hier mehr als eine Möglichkeit, sich auszudrücken.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Bopp
Frage
Ich bin über die Frage eines Kollegen gestolpert, bei deren Antwort ich mir recht unsicher bin. Es geht um Folgendes:
Der Korridor führte auf die Terrasse. Zu Sarahs Linker ging es durch eine weitere Tür in den Essbereich.
Müsste es nicht heißen: „Zu Sarahs Linken ging es …“? Ich denke mir das so: „zur Linken von Sarah“, „zu Sarahs Linken“. Es heißt ja auch: „zu ihrer Linken“. Oder denke ich da völlig falsch? Ist vielleicht sogar beides richtig?
Antwort
Guten Tag R.,
das Wort Linke ist eine Substantivierung des Adjektivs linke. Es wird im Prinzip gleich gebeugt, wie wenn es als Adjektiv vor einem Substantiv steht:
zu ihrer linken Seite → zu ihrer Linken
zur linken Seite der Gastgeberin → zur Linken der Gastgeberin
Aber stark gebeugt, wenn ohne Artikel nach einem Genitiv:
zu Sarahs linker Seite → zu Sarahs Linker
Warum steht hier die Endung er? – Ohne Artikelwort wird ein Adjektiv, also auch linke, stark gebeugt:
zu Sarahs großer Freude
mit Sarahs kleiner Schwester
mit Frau Müllers ältester Tochter → mit Frau Müllers Ältester
zu Svens rechter Seite → zu Svens Rechter
Man hört und liest gelegentlich auch Formulierungen wie zu Sarahs Linken und zu Svens Rechten. Das liegt wahrscheinlich daran, dass diese Wendung nur selten mit einem vorangestellten Genitiv erscheint und sonst meist mit der Endung en steht. Grammatisch korrekt ist hier aber die starke Endung er, also zu Sarahs Linker und zu Svens Rechter.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Bopp
Frage
Kann man das Adjektiv „wert“ attributiv gebrauchen und zum Beispiel von einem „20 000 Euro werten Grundstück“ sprechen? Belege finde ich.
Antwort
Guten Tag Herr T.,
in der Standardsprache kommt wert mit der Bedeutung einen bestimmten Wert haben nur in der Wendung etwas wert sein vor:
Das Grundstück ist 20 000 Euro wert.
Dein Urteil ist mir viel wert.
Dieses wert kann standardsprachlich nicht attributiv verwendet werden, das heißt, es kann nicht gebeugt vor einem Substantiv stehen:
nicht: ein 20 000 Euro wertes Grundstück
nicht: dein mir viel wertes Urteil
Formulierungen dieser Art kommen vor, sie gelten aber als umgangssprachlich oder, wenn man ganz streng ist, als falsch. Man sollte zum Beispiel so formulieren:
ein Grundstück mit einem Wert von 20 000 Euro
ein Grundstück im Wert von 20 000 Euro
ein Grundstück, das 20 000 Euro wert ist
Siehe auch zum Beispiel die Angaben im DWDS.
Gebeugtes wert gibt (oder gab) es allerdings auch, und zwar mit der Bedeutung hochgeschätzt, verehrt. Zum Beispiel:
Sie begrüßten die werten Gäste.
Sie erkundigte sich höflich nach seinem werten Befinden.
Werte Frau Konsulin (Anrede)
Heutzutage ist diese Verwendung von wert aber eher veraltet.
Es gilt also, werter Herr T., dass es standardsprachlich keine etwas werten Dinge gibt, sondern nur Dinge, die etwas wert sind.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Bopp
Frage
Können Sie mir bitte sagen, ob dieser Satz grammatisch ist?
U. a. wird am Zoll Ihr Reisedokument auf Gültigkeit und Echtheit geprüft.
Frage: Kann man „U. a.“ so verwenden, damit der Satz grammatisch ist?
Antwort
Guten Tag Herr M.,
der Satz ist so im Prinzip korrekt:
U. a. wird am Zoll Ihr Reisedokument auf Gültigkeit und Echtheit geprüft.
Die Wendung unter anderem ist hier eine adverbiale Bestimmung und kann als solche im Satz an erster Stelle vor dem Verb stehen. So zum Beispiel auch:
Beispielsweise wird am Zoll Ihr Reisedokument auf Gültigkeit und Echtheit geprüft.
Gegebenenfalls wird am Zoll Ihr Reisedokument auf Gültigkeit und Echtheit geprüft.
Nicht immer sind aber Wendungen wie unter anderem, beispielsweise oder gegebenenfalls eigenständige Satzglieder. Wenn nach ihnen das folgt, was unter anderem, beispielsweise oder gegebenenfalls gemeint ist, bestimmen sie als adverbiale Wendung ein Satzglied näher. Dann können sie zusammen mit diesem am Satzanfang stehen. Genau betrachtet ist der folgende Satz deshalb nicht eindeutig:
Am Zoll wird unter anderem Ihr Reisedokument auf Gültigkeit und Echtheit geprüft.
Er kann bedeuten, dass
Den Unterschied sieht man bei Verschiebung an den Satzanfang gut:
a) Unter anderem wird am Zoll Ihr Reisedokument auf Gültigkeit und Echtheit geprüft.
b) Unter anderem Ihr Reisedokument wird am Zoll auf Gültigkeit und Echtheit geprüft.
Wahrscheinlich ist die Variante a) gemeint und Ihr Satz entsprechend korrekt. Ohne Kontext ist die Variante b) aber nicht auszuschließen.
Dann noch Folgendes: Es gilt als stilistisch weniger gut, einen Satz mit einer Abkürzung mit Punkt zu beginnen. Deshalb standardsprachlich eher nicht:
U. a. wird am Zoll Ihr Reisedokument auf Gültigkeit und Echtheit geprüft.
Z. B. wird am Zoll Ihr Reisedokument auf Gültigkeit und Echtheit geprüft.
Ggf. wird am Zoll Ihr Reisedokument auf Gültigkeit und Echtheit geprüft.
Sondern besser zum Beispiel:
Unter anderem wird am Zoll Ihr Reisedokument auf Gültigkeit und Echtheit geprüft.
Zum Beispiel wird am Zoll Ihr Reisedokument auf Gültigkeit und Echtheit geprüft.
Gegebenenfalls wird am Zoll Ihr Reisedokument auf Gültigkeit und Echtheit geprüft.
Mit freundlichen Grüßen (= besser als M. f. G.)
Dr. Bopp
Frage
In einem Textbuch ist der Satz „In Kanada wird Englisch und Französisch gesprochen“ als richtige Lösung angegeben für „In Kanada ___ Englisch und Französisch gesprochen“. Warum nicht „werden gesprochen“?
Antwort
Guten Tag Frau S.,
hier ist der Singular üblich, weil in Französisch sprechen und Englisch sprechen das Substantiv eng mit dem Verb verbunden ist:
In Kanada wird Französisch und Englisch gesprochen.
In der Schweiz wird Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch gesprochen.
Ebenso zum Beispiel:
Am 5. November wird im Foyer Klavier und Geige gespielt.
ein Ort, an dem Fußball und Volleyball gespielt wird
Im Winter wird dort Ski und Schlittschuh gelaufen.
Bei einem besseren ÖVPN-Angebot wird weniger Auto und Fahrrad gefahren.
Es ist unüblich, hier das Verb im Plural zu verwenden.
Das Verb steht aber in Formulierungen wie den folgenden im Plural:
In Kanada werden zwei Sprachen gesprochen, Französisch und Englisch.
In Kanada werden die Sprachen Französisch und Englisch gesprochen.
In Kanada werden die französische Sprache und die englische Sprache gesprochen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Bopp