Zu Großmutters Zeiten

Frage

Meine Frage lautet: In „nach Omas Rezept“ wird „Oma“ wie ein Personenname gebeugt, also nicht „nach dem Rezept der Oma“, sondern „nach Omas Rezept“. Genau so wie hier: „zu Großmutters Zeiten“ anstatt „zu den Zeiten der Großmutter“. Sind solche Formulierungen standardsprachlich korrekt?

Antwort

Sehr geehrter Herr P.,

Verwandtschaftsbezeichnungen wie Großmutter, Mutter, Vater u. a. m. werden im familiären Bereich oft wie Eigennamen verwendet:

Weißt du schon, was du Mutter zum Geburtstag schenkst?
Frage einmal Vater, ob er eine gute Idee hat!
Großmutter, warum hast du so große Augen?

Als Eigennamen verwendetet Verwandtschaftsbezeichnungen werden auch wie Eigennamen gebeugt. Das sieht man dann am besten, wenn weibliche Bezeichnungen im Genitiv stehen:

Vergiss nicht Mutters Geburtstag!
Erinnerst du dich an Omas Hündchen?
Großmutters neues Auto gefällt mir gut.

Diese Formen sind korrekt. Sie werden auch standardsprachlich verwendet, allerdings nur innerhalb der Familie. Solche Formulierungen treffen Sie deshalb kaum je in formelleren Kontexten an.

Wendungen wie zu Großmutters Zeiten und nach Großmutters Rezept werden häufig auch allgemeiner verwendet; dann nämlich, wenn eine nostalgisch-familiäre Atmosphäre hervorgerufen werden soll. Schließlich – so die darin verpackte Botschaft – schmeckten Großmutters selbstgebackener Kuchen und Omas selbstgemachter Kartoffelsalat viel besser als die heutigen Industrieerzeugnisse. Ich frage mich dann aber immer, ob das wirklich für die Back- und Kochkünste aller Großmütter galt und gilt. Auch zu Großmutters Zeiten interessierten sich ja viele Frauen und Mütter für anderes als nur das perfekte Kuchenrezept.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

Einfahren

Es gibt am heutigen Tag wohl kaum jemanden, der sich nicht über die Rettung der Bergleute in Chile unterhalten oder zumindest davon gehört hat. Schön, dass wieder einmal etwas Erfreuliches die gesamte Weltöffentlichkeit beschäftigt!

Man lernt auch immer wieder Neues dazu. So wusste ich, dass das Wort Kumpel ebenso aus dem Bergbau kommt wie die Wendung vor Ort. Ein Kumpel ist ein Bergmann; die saloppe Benennung für Freund ist davon abgeleitet. Mit vor Ort bezeichnet man die Stelle in der Grube, wo abgebaut wird. Erst im übertragenen Sinne bedeutet es an Ort und Stelle. In der Schule habe ich gelernt, dass ein Flöz eine umfangreiche Schicht abbauwürdiges Gestein ist. Ein so ungewöhnliches Wort, das in nichts einem anderen Wort ähnelt, vergisst man nicht mehr. Ich wusste auch, dass das Gegenteil von Tagebau nicht Nachtbau, sonder Untertagebau ist. Aber damit sind meine Kenntnisse der Bergbausprache schon fast erschöpft.

Was habe ich also Neues dazugelernt? Im Mittagsmagazin wurde ein älterer Kumpel interviewt, der in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts ein Grubenunglück miterlebt hatte. Er erzählte unter anderem, dass er nach der Rettung eine Woche Urlaub gehabt hatte, bevor er wieder einfahren musste und wollte. Diese Bedeutung von einfahren kannte ich nicht. Wenn ich zur Arbeit gehe, öffne ich die Tür, begrüße die Anwesenden und setzte mich an den Computer. Bergleute fahren ein. Und wenn sie wieder aus der Grube kommen, sagt man, dass sie (Sie haben es bestimmt schon erraten) ausfahren.

Ich habe das in den Wörterbüchern nachgeschlagen und bin dabei auf ganz viele andere Begriffe aus dem Bergbau gestoßen. Zu den schönsten, das heißt den am schönsten oder abenteuerlichsten klingenden Wörtern gehören: erzhöffig, güldisch, Sargdeckel, Lutte, Schüttelrutsche und Wüstung. Fragen Sie mich jetzt bitte nicht, was diese Wörter bedeuten. Ich weiß es jetzt schon nicht mehr genau. Ich bin eben ein „Schreibtischtäter“, kein „Stollengänger“.

Glückauf!

Dr. Bopp

Warum es nicht beinhält heißt

Und hier gleich noch etwas zum Thema der Entstehung von Wörtern:

Frage

Mich verwirrt die unterschiedliche Deklination des Verbs beinhalten gegenüber halten, enthalten usw., zum Beispiel im Präsens, Indikativ, 3. Person Singular:

er/sie/es hält
er/sie/es enthält
aber
er/sie/es beinhaltet

Gibt es dazu einen sprachgeschichtlichen (Hinter-)Grund?

Antwort

Guten Tag P.,

der Unterschied hat tatsächlich etwas mit der Entstehung der Wörter zu tun. Verben wie enthalten, verhalten, zuhalten usw. sind mit einem Präfix von halten abgeleitet. Wie alle mit einem Präfix von einem Verb abgeleiteten Verben werden sie gleich konjugiert wie das Basisverb:

halten, hielt, gehalten; hältst, hält
enthalten, enthielt, enthalten; enthältst, enthält
zuhalten, hielt zu, zugehalten; hältst zu, hält zu

Siehe auch hier.

Anders sieht es bei beinhalten aus. Dieses Verb endet zwar auch auf –halten, es ist aber nicht mit be-in- von halten abgeleitet worden. Es kommt vom Substantiv Inhalt:

be+Inhalt(+en) => beinhalten

Ebenso entstanden sind zum Beispiel:

beanspruchen, beantragen, beauftragen, bemitleiden, bevorschussen;
entgleisen, übervorteilen, untertunneln, verabschieden, zerfleischen

Solche Ableitungen werden regelmäßig konjugiert:

beinhalten, beinhaltete, beinhaltet; beinhaltest, beinhaltet
beantragen, beantragte, beantragt; beantragst, beantragt

NICHT:

beinhalten, *beinhielt, *beingehalten; *beinhältst, *beinhält
beantragen, *beantrug, *beangetragen; *beanträgst, *beanträgt

Siehe auch hier.

Der langen Rede kurzer Sinn: beinhalten ist nicht direkt vom Verb halten, sondern vom Nomen Inhalt abgeleitet worden. Von Nomen abgeleitete Verben werden normalerweise regelmäßig gebeugt. Deshalb sagt man es beinhaltet und du beantragtest und nicht – auch wenn es irgendwie sehr gebildet klingt – *es beinhält und *du beantrugst.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

Unverwandt, verwandt und unabgewandt

Frage

Ich hätte eine Frage zu folgender Redewendung: „Jemanden unverwandt anschauen“. Ich rätsle zusammen mit meinem Freund, was der Wortursprung  von „unverwandt“ sein könnte, das heißt, wie man von „unabgewandt“ zu „unverwandt“ kommt.

Antwort

Sehr geehrte Frau M.,

wenn man jemanden oder etwas unverwandt anschaut, dann schaut man längere Zeit, ohne den Blick abzuwenden. Ihre Frage ist also berechtigt: Wieso heißt es unverwandt und nicht unabgewandt? – Das hat mit dem Verb verwenden, von dem unverwandt ja herkommt, und seinen früheren Bedeutungen zu tun.

Das Verb verwenden hatte früher unter anderem die Bedeutung abwenden, umwenden. Die Bedeutung unverwandt = ohne die Augen abzuwenden kommt von dieser Bedeutung des Verbs. Während sich die Bedeutung von verwenden auf benutzen, gebrauchen spezialisiert hat, ist bei unverwandt die Bedeutung unabgewandt erhalten geblieben. Man sagte also ursprünglich einfach buchstäblich, dass man jemanden anschaute, ohne sich (oder die Augen) abzuwenden.

Das ist aber wieder einmal nicht ganz alles. Ihre Frage hat nämlich bei mir die Frage aufgerufen, wie sich denn dieses unverwandt zu seinem scheinbaren Gegenteil verwandt verhält.

Das Wort verwandt hat die Bedeutung zur gleichen Familie gehörend. Das ist, wenn man es genauer betrachtet, nicht das Gegenteil von unabgewandt, sondern das Gegenteil von abgewandt: Wenn man miteinander verwandt ist, ist man im übertragenen Sinne einander vielmehr zugewandt als abgewandt. Die Wörter unverwandt und verwandt drücken also beide in gewissem Sinne das Gleiche aus: nicht abgewandt.

Auch das liegt am Verb verwenden und seiner früheren Bedeutung. Seine Grundbedeutung war nämlich, grob gesagt, bewegen, in eine Richtung wenden. Deshalb konnte man mit ihm nicht nur abwenden, sonder auch hinwenden, zuwenden ausdrücken. Das Adjektiv verwandt bedeutete also ursprünglich zugewandt, zugehörig. Es löste sich dann im Laufe der Zeit vom Verb und hat heute „nur“ noch die Bedeutung zur gleichen Familie gehörend.

Wieder einmal zeigt sich, dass man Sprachregeln nicht allzu stark verallgemeinern darf. Die Vorsilbe un- verneint in der Regel die Bedeutung des Adjektivs, vor dem sie steht: unabgewandt = nicht abgewandt, uninteressant = nicht interessant, unbeliebt = nicht beliebt. Das ist aber nicht immer der Fall: Bei zum Beispiel verwandt – unverwandt macht die Wortgeschichte den Liebhabern absoluter Regeln einen Strich durch die Rechnung. Echte Regelkenner und -kennerinnen tröstet sich dann aber mit der alten Weisheit, die besagt, dass die Ausnahme die Regel bestätigt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

Quellen: u. a. Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (Einträge unverwandt, verwandt, verwenden)

Doch den/der, den ich liebe, der liebt mich nicht

Frage

Sicher kennen Sie den Spruch: „Ich liebe die Liebe, die Liebe liebt mich, doch den, den ich liebe, der liebt mich nicht.“ In unserer Abteilung entstand hierüber eine rege Diskussion, da ich der Meinung bin, der Satz müsste richtig heißen: „Ich liebe die Liebe, die Liebe liebt mich, doch DER, den ich liebe, der liebt mich nicht.“ Können Sie mir bitte sagen, was richtig ist?

Antwort

Guten Tag N.,

Sie haben recht. Auch wenn man es häufig anders hört und liest, heißt es:

… doch der, den ich liebe, der liebt mich nicht.

Das der nach doch ist das Subjekt, das zur Verbform liebt gehört.

Wer liebt mich nicht?
– Der, den ich liebe, der liebt mich nicht.

Das Subjekt steht im Nominativ (der),  nicht im Akkusativ (den). Der Relativsatz den ich liebe sagt aus, um welchen der es geht. Das zweite der ist eine Wiederholung oder Wiederaufnahme des Subjekts, die auch weggelassen werden kann:

– Der, den ich liebe, liebt mich nicht.

Vergleichen Sie auch:

Wer liebt mich nicht?
– Der, der wohl blind sein muss, [der] liebt mich nicht.
– Der, den ich heimlich verehre, [der] liebt mich nicht.
– Der, dem ich so viel zu geben hätte, [der] liebt mich nicht.
– Der, dessen ich mich so gerne annehmen würde, [der] liebt mich nicht.

Man schmachtet also tatsächlich:

Ich liebe die Liebe, die Liebe liebt mich, doch der, den ich liebe, der liebt mich nicht.

Grammatisch einfacher haben es übrigens die unglücklich in eine Frau Verliebten. Für sie gibt es keinen Zweifel, dass es die lauten muss:

Ich liebe die Liebe, die Liebe liebt mich, doch die, die ich liebe, die liebt mich nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

Eierschwammerln

Variation in der deutschen Sprache gefällt mir immer. Deshalb war ich froh über die folgende Frage von Frau M., dank der ich etwas Neues gelernt habe. In Österreich möge man mir meine bisherige Unwissenheit verzeihen.

Frage

Was ich nirgendwo finde: Österreichische Begriffe mit der Endung -erl (zum Beispiel Eierschwammerl), wie werden die dekliniert?

Antwort

Sehr geehrte Frau M.,

österreichische Wörter mit der Endung -erl haben im Genitiv Singular die Endung -s und im Plural die Endung -n. Es heißt also:

das Eierschwammerl
dem Eierschwammerl
des Eierschwammerls

die Eierschwammerln
den Eierschwammerln
der Eierschwammerln

Daneben gibt es bei „Österreichunkundigen“, die sich trotzdem österreichischer Begriffe bedienen, auch die endungslosen Mehrzahlformen die Eierschwammerl und der Eierschwammerl.

Das Wort Einerschwammerl finden Sie leider noch nicht im Canoonet-Wörterbuch. Sehen Sie aber zum Beispiel Nockerl und Schmankerl.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

Anmerkung: Ein Eierschwammerl ist übrigens kein eiförmiger Badeschwamm, sondern ein Pfifferling. Diesen kleinen, gelben, schmackhaften Pilz, den ich unbedingt wieder einmal essen muss, bevor die Saison zu Ende geht, nennt man vor allem in südlicheren Gefilden auch Eierschwamm.

Zum 1. Oktober

Wahrscheinlich wussten Sie schon, dass der Oktober seinen Namen der Tatsache verdankt, dass er nach dem altrömischen Kalender der achte Monat im Jahr war: mensis october, octo = acht. Es ist gut möglich, dass Sie auch die folgenden alten deutschen Namen schon kannten: Weinmonat oder Weinmond (wegen der Weinlese), Gilbhard (weil die Blätter gelb werden, d. h. vergilben) und Dachsmond (nach dem Höhepunkt der Dachsjagd). Was Ihnen aber wie mir ganz neu sein könnte, ist Folgendes:

Nachdem es Julius Cäsar und Augustus ganz „bescheiden“ gelungen war, einen Monat nach sich benennen zu lassen, gestand der römische Senat auch Kaiser Domitian zu, seinen Geburtsmonat, den Oktober, Domitianus zu nennen. Im Gegensatz zu Juli und August hat sich der Name Domitian aber nicht durchgesetzt. Dieses Los teilt er mit anderen Namen wie zum Beispiel Neroneus (April), Claudius (Mai) und Germanicus (je nach gerade herrschendem Kaiser Juni oder September).

Auch die genannten alten deutschen Namen haben sich nicht wirklich durchgesetzt. Deshalb steht oben in und unter dem Titel 1. Oktober und nicht 1. Domitian, 1. Gilbhard, 1. Dachsmond oder – was mir eigentlich auch ganz gut gefiele –  1. Weinmond.

Schläger, Schlägel und Schlegel

Frage

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Schlegel und Schläger? Sagt man Trommelschlegel oder Trommelschläger oder …?

Antwort

Guten Tag E.,

man schreibt diese Wörter heute mit ä, weil sie von schlagen abgeleitet sind. Danach hilft einem aber die Logik nicht mehr viel weiter.

Ein Schläger ist:

  • ein Sportgerät, mit dem man einen Ball, Puck o. Ä. schlägt (Tennisschläger, Golfschläger, Hockeyschläger, Baseballschläger usw.)
  • ein unangenehmer Mensch, der oft Streit hat und seinen Standpunkt dann prügelnderweise deutlich zu machen versucht

Ein Schlägel ist:

  • ein schwerer Bergmannshammer
  • ein Art schwerer Holzhammer
  • ein Holzstab bei Schlaginstrumenten (Trommelschlägel u. a.)

Vor allem im südlichen deutschen Sprachraum gibt es daneben noch das Wort Schlegel.

Ein Schlegel ist:

  • eine Tierkeule, die man brät und als Nichtvegetarier auch aufisst (Hühnerschlegel, Lammschlegel, Rehschlegel usw.)

Warum dieser Schlegel mit e geschrieben wird, ist mir nur teilweise klar. Das Wort kommt ursprünglich nämlich auch von schlagen (nach der Form der Keule). Das ist aber offenbar schon so lange her, dass dieser Zusammenhang nicht mehr (genügend) ersichtlich ist, sodass man Schlegel wie ein nicht abgeleitetes Wort behandelt und entsprechend mit e schreibt.

Kurz zusammengefasst: Beim Sport schlägt man den Ball oder den Puck mit einem Schläger, auf ein Musikinstrument haut man mit einem Schlägel und bei Obelix macht man sich mit einem Schlegel (am besten vom Wildschwein) besonders beliebt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

Mit Leerzeichen rechnen

Zum Wochenanfang ganz kurz etwas „Mathematisches“:

Frage

Wie verhält es sich mit mathematischen Zeichen und Leerzeichen:
10+10=20 oder 10 + 10 = 20?

Antwort

Sehr geehrte Frau K.,

es gibt keine bindende amtliche Regelung zu dieser Frage. Es ist aber üblich, bei Rechenaufgaben und Gleichungen vor und nach dem Rechenzeichen ein Leerzeichen zu verwenden:

10 + 10 = 20
144 : 12 = 12
5 · (2 + 3) = 25
(a + b)2 = a2 + 2ab + b2

Sehen Sie auch diese Angaben zu den Wörtern plus und minus.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

Der geringste meiner Brüder

Heute ist nicht gerade der ruhigste aller Tage. Ich habe zurzeit ein bisschen viel zu tun. Deshalb nur ganz kurz eine Frage zur Groß- und Kleinschreibung, die immer wieder zu Unsicherheiten führt:

Frage

In meinem Freundeskreis kam die Diskussion auf, ob im Zitat

»Was ihr dem geringsten/Geringsten meiner Brüder tut, das tut ihr mir.«

das Wort „geringste“ groß- oder kleingeschrieben wird.

Antwort

Guten Tag J.,

man schreibt das Adjektiv in Ihrem Zitat klein:

»Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut, das tut ihr mir.«

Wenn ein Adjektiv sich auf ein im Vorhergehenden oder im Nachfolgenden genanntes Substantiv bezieht, schreibt man es klein, auch wenn es zum Beispiel nach einem Artikelwort steht. Hier bezieht sich geringsten auf Brüder (gemeint ist: dem geringsten Bruder von meinen Brüdern). Vergleichen Sie hierzu:

groß: Er ist der Kleinste der Klasse.
klein: Er ist der kleinste der Schüler seiner Klasse.

groß: Das ist das Beste, was er je gemacht hat.
klein: Das ist das beste von all seinen Werken.

groß: Das Schönste im Leben ist die Freiheit.
klein: das schönste aller Gefühle
klein: Von allen Gefühlen ist dies das schönste.

Sehen Sie auch diese Rechtschreibregel und die dort angegebenen Beispielsätze.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp